Homecoming :)

Oktober 30, 2011 § Ein Kommentar

Nach einem Monat nichts schreiben melde ich mich mal wieder. Es ist in der Zwischenzeit so viel passiert, ich muss wahrscheinlich mehrere Einträge schreiben.

Vor 2 Wochen hat Homecoming angefangen. Es fing samstags mit dem Homecoming Dance an, wo ich mit Leonie, der anderen Deutschen und noch einem Freund hingegangen bin. Es war draußen in der Schule und es waren sooooo viele Leute da. Ein DJ war da und alle sind abgegangen wie sonstwas. Am Anfang waren wir beiden Deutschen noch unsicher, weil Amerikaner wirklich anders tanzen, aber nach paar Minuten waren wir genauso ‚in Stimmung‘ wie alle anderen. Alle haben 4 Stunden durchgetanzt und am Ende war jeder pitschnassgeschwitzt und da war es auch egal, wie man aussah. Einfach ein perfekter Abend. 🙂

In der darauffolgenden Woche war dann Themewoche. Jedem Jahrgang wurde ein Thema zugeteilt und jeden Tag ist ein anderer Jahrgangstag. Freshmen waren Future, Sophomore waren Egyptian, Junior Wild West und Seniors waren Steinzeit. Und es gab Leute, die hatten die schrägsten Kostüme an und wenn das in Deutschland wäre, würde wirklich niemand sich verkleiden, wie die es hier tun. Am Freitag war dann Spirit-Day und alle haben Orange-Green getragen, fast die ganze Schule.

Samstag Morgen haben wir Leonie abgeholt und sind mit ihr zum Pancake Breakfast in die Schule gefahren. Alle Footballspieler waren da und man konnte alle möglichen “Fanartikel“ von unserer Schule kaufen, wie: Sweatshirts, T-Shirts, Caps, Jogginghosen, Badelatschen, und diese Riesenfinger, die man immer bei Footballspielen hat. Und das alles mit “Poly Bears“ drauf! 😀 Nachdem alle gegessen hatten, mussten wir zur Hauptstraße an meiner Schule gehen und eine halbe Stunde später hat die Parade angefangen, angeführt von den JROTC (Fach für Vorbereitungen fürs Militär) und der Marchingband. Es war der absolute Hammer, wie viele Leute an der Straße standen und gejubelt haben. In den nächsten Autos sind die Prince and Princesses von jedem Club auf dem Campus gefahren und die Wagen, die während der Woche von jedem Jahrgang gemacht wurden sind, konnte man auch sehen. Alle Footballspieler saßen auf Wagen und haben gejubelt. Als Abschluss kam ein riesiges Feuerwehrauto, auf dem alle Cheerleader saßen, und das sind um die 50. Und alle haben immer gejubelt. Der School Spirit hier ist einfach so faszinierend und toll.

 

 

Nachdem der Wagen mit den Cheerleadern vorbei gefahren ist, sind alle der Parade hinterhergelaufen und dann wieder auf den Campus. Dort hatte dann jeder Club einen Stand, bei dem man die verschiedensten Sachen machen konnte; Spiele, etwas kaufen oder Sachen selbstmachen. Leonie und ich haben uns erstmal Haarbänder gemacht und haben bei irgendwelchen Spielen versagt 😀 Nach einem Lip-Sync. contest und anderen Sachen sind wir dann auch heim gefahren.

Am Abend war dann das Homecoming Football Game gegen King. Ich bin mit zwei Freunden aus meinem Chor und einem Austauschschüler aus der Slowakei hingegangen. Nach wenigen Minuten haben wir geführt und die Glückssträhne hat gar nicht mehr aufgehört. Die Cheerleader und die Marching Band haben das Publikum in Stimmung gebracht und jeder war gut gelaunt. In der Halbzeit kam dann das Homecomingprogramm: Der Flashmob Dance, der die ganze Woche geprobt wurde, Die Krönung der Homecoming Queen und des Kings. Bis zum Ende haben wir dann noch richtig gepunktet und haben haushoch gewonnen! GO POLY BEARS!

 

Homecoming war unvergesslich! ❤

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Thoughts / The Last Weeks

September 23, 2011 § 3 Kommentare

So langsam merke ich, warum ich das Auslandsjahr auf mich genommen habe. Ich bin nicht nur hier um besser Englisch sprechen zu können; um sagen zu können “ ich war in den USA“. Ich bin hier nicht, um später bessere Chancen auf einen guten Arbeitsplatz zu haben. Mich zog es in die Ferne, in eine andere Kultur, in ein weit entferntes Land, in dem ich noch nie war, aber trotzdem so viel darüber gehört habe. Um heraus zu finden, ob alle Vorurteile der Wahrheit entsprechen, ob man allen Filmen Glauben schenken kann und ob es viele Unterschiede gibt. Ich wollte nicht nach Amerika reisen als Urlaubsziel, weil man als Tourist einfach fast keinen Eindruck vom Leben und den Menschen bekommt. Man reist durch das Land, schaut sich alle Sehenswürdigkeiten an, aber vom „American Way of Life“ bekommt man herzlich wenig mit.

Ich wohne jetzt schon ganze 35 Tage in Riverside. Und jeden Tag merke ich auf’s Neue, dass es die richtige Entscheidung war.  Es sind nämlich nicht nur die großen Dinge, die mich jedes Mal zum Staunen oder lachen bringen. Es sind diese Kleinigkeiten, die ich jeden Tag sehe und die mich so faszinieren. Es wird einfach nie langweilig, weil man immer wieder neue Sachen erlebt und erfährt, die zeigen, dass jedes Land und jede Region seine Einzigartigkeit hat und jedes Land doch so verschieden ist. Kurz gesagt: Es war die beste Entscheidung meines Lebens. Auch, wenn ich 10 Monate nicht in meiner „gewohnten Umgebung“ bin, auch wenn ich manchmal Heimweh habe; ich erlebe hier so viel und das will ich echt nicht missen! Und dafür freue ich mich umso mehr auf das Wiedersehen.

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Es sind schon wieder zwei Woche rum! Und so langsam kehrt hier ein bisschen Alltag ein. Ich habe ‚meine Leute‘, mit denen ich mich verstehe und mit denen ich einfach mal wieder richtig lachen kann. Ich komme mit allen Lehrern klar, Schule läuft gut. Habe meine ersten Noten bekommen: A in Algebra 2 und A+ in Spanish! YAY! Und B in US History, worüber ich echt froh bin, weil es für mich ohne Vorkenntnisse echt nicht einfach ist. Und auf mein Essay in World Lit habe ich auch ein B bekommen: 🙂 Fast jeden Tag schreibe ich irgendein Quiz oder einen Test, was eigentlich gar nicht mal schlecht ist, weil man ständig die Noten aufbessern kann.  In Dance haben wir endlich angefangen, mussten noch auf die Locks für die Spind(s?) warten. Und gleich am Mittwoch hatten wir unseren „Running Day“. Es war so anstrengend! Aber ihr kennt mich ja: Ich bin nicht so die Sportlichste. Und trotzdem habe ich die volle Punktzahl bekommen.

Jeden Tag kommen neue Leute auf mich zu und fragen mich, wie lange ich denn bleibe, mit wem ich wohne und ob ich denn kein Heimweh hätte. Die Leute sind echt interessiert und total aufgeschlossen. Ich habe jetzt auch zwei „Deutschschüler“, denen ich jeden Tag mehr deutsche Wörter beibringe und mit denen ich in der Mittagspause was mache. Und ich habe endlich die zweite deutsche Austauschschülerin kennen gelernt, Leonie und sie kommt aus Marburg. An einem Tag haben uns ein paar Jungs gefragt, was man denn so in Deutschland isst und wir haben versucht, zu erklären, was ein Döner ist. Und das ist wirklich schwerer als man denkt. Nach einer halben Stunde waren alle nur noch verwirrt und wir haben’s dann lieber gelassen. 😀

In den letzten Tagen konnte man sich in Clubs eintragen und ich als verpeiltes Wesen habe es nicht mitbekommen und bin in keinem Club. Aber ich werde noch rumfragen und einfach mit ein paar Leuten mitgehen und mir das anschauen, gibt bestimmt noch Möglichkeiten, in einen Club zu kommen!

Die letzte Woche war ziemlich kalt. Anstatt 34-40 Grad nur noch 29-31. Ihr werdet bestimmt denken, ich hab’n Schatten, aber ich habe mich so extrem an das Wetter hier gewöhnt, dass ich wie die anderen hier bei 30 Grad lange Hosen anhabe. Und ich habe mir auch schon gleich eine Erkältung eingefangen. Diese Woche war das Wetter auf jeden Fall wieder besser und ich habe die Hitze genossen.

Heute war der Fotograf in der Schule um die Fotos für’s Jahrbuch nachzumachen und für die ASB-Card (Schülerkarte + Nachlass für Fottballspiele, Prom, etc.) zu machen. Ist alles glatt gelaufen und ich habe eine neue Card:

Letztes Wochenende sind wir zu einem See in den Bergen gefahren: Lake Silverwood! Es war wunderbares Wetter und wir haben uns ein Boot gemietet und sind über den See gefahren. Und genau das ist das, was ich an Riverside so liebe. Man lebt in einer eher flachen Gegend, schaut aber direkt auf die Berge. Man braucht eine Stunde, um zum Strand zu fahren. Eine Stunde, um in die Berge zu fahren. Man hat alle Möglichkeiten, die verschiedensten Orte zu sehen! Es ist hier einfach wunderbar!

Ganz liebe Grüße an alle, ich hoffe euch geht es gut!

Nina

9/11 Memorial ; erstes Footballgame!

September 10, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Sooo, ich melde mich jetzt nach 24 Stunden wieder, weil der Tag heute einfach der faszinierendste von allen war. Ich habe heute so viele Sachen erlebt, die würde man in Deutschland nie finden.

Es wurde die letzten Tage per Durchsage immer wieder darauf hingewiesen, dass wir heute, am Freitag als Gedenken an 9/11 alle rot, blau und weiß (amerikanische Flagge) tragen sollen. Also hatte ich mein rotes Tshirt an und kaum kam ich in die Schule hatte fast jeder etwas in den Farben an. Das hat mich schon sehr fasziniert, dass doch so viele Schüler und Lehrer das machen. Der Schulsprecher hat dann in seiner morgendlichen Durchsage eine Rede über 9/11 gehalten, die echt berührend war. Danach gab es eine Schweigeminute für alle Menschen, die an diesem Tag ums Leben kamen. At Lunch gab es dann eine „Zeremonie“. Auf einem Wiesenstück waren 3000 kleine Fahnen zu sehen, jede für eines der Opfer. An der Wand wurden riesige Listen aufgehängt mit jedem der 3000 Namen der Toten. Die „Elite-einheit“ der Poly High School stand mit Gewehr und Fahne dort und die Chamber Singers sangen die Nationalhymne und eine Rede wurde gehalten. Ich fand es einfach so faszinierend, wie alles abgelaufen ist und wie fast jeder mit gemacht hat.
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Jetzt der positive Teil des Tages: FOOTBALL!

Ich bin heute zu meinem ersten Footballgame gegangen. Poly Highschool vs. Ramona! Kyla ist mit mir hingefahren und wir haben uns dort mit Freunden getroffenDas Problem war nur: Ich kannte ja nicht einmal die Regeln von Football, noch wusste ich sonstwas! Aber mir wurde alles schnell erklärt. Es waren sooo viele Leute da! Bestimmt nur auf der Poly Tribüne 2000 Leute!

Bald hat das Spiel dann auch angefangen und ich war erstmal vollkommen verwirrt, weil der Football irgendwo rumgeworfen wurde und auf einmal alle gejubelt haben und ich keine Ahnung hatte, was gerade passiert ist. Nach ein paar Minuten habe ich das dann aber auch rausgefunden. Die Cheerleader sind genau vor der Tribüne und jubeln was das Zeug hält! Echt wie im Film, wenn nicht sogar noch besser! Und dann lagen wir auch noch für ein paar Minuten in Führung! Jedoch hat Ramona High bald wieder aufgeholt und alle waren total down und enttäucht,weil es aussah, als würden wir verlieren. Dann in der Halbzeit ist die Marching Band aufgetreten. Ich habe noch nie so etwas vorher gesehen! Die haben Formationen gehabt und alles, hier mal ein Link von einem älteren Auftritt (<- Klick auf „Auftritt“).  Die Nationalhymne wurde gesungen und das Spiel ging weiter! Und wir haben letztendlich doch noch gewonnen, YES! POLY BEEEAAAAAARS!  21 – 17!

Nach dem Game bin ich noch mit meinen Host Parentd essen gegangen, at Coco’s! Und auf einmal kam „Falco-Amadeus“ in dem Restaurant! Und ich bin völlig ausgetickt, weil sonst im amerikanischen Radio nur englische Sachen kommen! Da war ich dann doch ziemlich verwundert, aber ich fand’s gut! 🙂

Es war echt ein tolles Erlebnis und ich wollte es euch einfach mal erzählen! 🙂

Nina

Awesome! :)

September 8, 2011 § Ein Kommentar

Hey meine Lieben!

Es ist schon die zweite Schulwoche und es ist viel in der Zwischenzeit passiert. Ich hatte ein langes Wochenende, weil wir Montag Labor Day hatten. Ich bin mit meiner Host Mum ans Meer gefahren und den Rest vom Wochenende habe ich nur mit Hausaufgaben machen verbracht. Nicht so toll, aber es ging.

Mittlerweile haben wir in Spanish schon angefangen, das Alphabet und erste Vokabeln zu lernen, in Algebra haben wir schon den ersten Test geschrieben und sind schon fleißig am Arbeitsblätter ausfüllen und in Dance haben wir immer noch nicht angefangen und sitzen jede Stunde in der Gym mit den anderen Sportkursen. In Lits haben wir zuerst Lebensläufe gemacht und jetzt haben wir ’ne Geschichte gelesen und sollten dazu ein Bild zu einer Situation malen. War schon komisch, weil das letzte Mal, wo ich ein Bild zu einer Geschichte malen musste glaube ich in der 4ten oder 5ten Klasse war. Bald müssen wir ein Essay zu einer uns unbekannten Geschichte schreiben, mal sehen, wie ich das hinbekomme. In US. History Honors sind wir dagegen schon richtig am Arbeiten! Wir müssen jeden Tag Massen von Arbeitsblättern ausfüllen, die Lehrerin redet die ganze Stunde durch ohne Punkt und Komma und morgen schreiben wir einen Geography Test über alle Staaten der USA und die Hauptstädte. JUHU!

Mein absolutes Lieblingsfach ist Concert Choir. Ich habe so viele neue Freunde dort gefunden und sie sind alle so lieb! Ich bin echt froh, in dem Kurs zu sein. Man kann total gut mit den Leuten lachen und mit ihnen reden und so langsam gewöhnen sie sich dran, mir Wörter zu erklären oder manchmal ein paar Sätze zu wiederholen.

Mit dem Reden klappt es immer besser. Ich merke echt jeden Tag, dass es mir immer leichter fällt, etwas zu erzählen oder mich mit Leuten zu unterhalten. Habe letzte Woche von einem Mädchen aus Concert Choir erfahren, dass es einen deutschen Lehrer gibt, den ich dann auch gleich besucht habe und mit ihm deutsch geredet habe. Total komisch, in meiner High School deutsch zu reden.

Freitag war Spirit Day: Alle Sportler haben ihre Trikots getragen und die anderen grün-orange, die Farben meiner Schule. At Lunch war ich nur noch vollkommen fasziniert! Die Schule hat einen DJ engagiert, der während der Mittagspause Musik auflegt. Und alle Schüler standen davor, haben getanzt und sonstwas. Also, das wäre doch mal was für Deutschland! 😀

Die erste Woche verlief sonst eigentlich ganz okay. Alle anderen Austauschschüler haben immer erzählt, bei ihnen sei das so einfach mit Freunde finden, alle würden auf sie zukommen und wären voll begeistert, weil sie deutsch sind und alles und bei mir war das einfach nicht so. Da ging meine Begeisterung erstmal wieder den Bach runter. Und dann: diese Woche war alles anders! Ich kam in die Schule, kannte schon viele Leute, mit denen ich dann auch geredet habe und viele neue Leute kamen auf mich zu und meinten: „Du bist Nina oder?“  „Sag‘ mal was auf deutsch! “ oder „ich war schonmal in Deutschland!“

Ich dachte eigentlich, dass hier in Kalifornien fast niemand schon in Europa, geschweige denn in Deutschland war. Aber es ist genau das Gegenteil! Jeder erzählt mir, dass er schon in Heidelberg war, sein Opa aus Deutschland ist oder sie ein paar Wörter deutsch kennen. Ich finde es einfach nur vollkommen faszinierend, wie viel die Leute doch wissen und wie begeistert sie von der Autobahn und vom Oktoberfest sind.

Morgen ist das erste große Footballgame von den Poly Bears! Und ich gehe mit einem Mädchen aus dem Chor hin. Mein erstes Football Game, ich freue mich so! Ich berichte dann!

Bye Bye!

Nina

P.S.: Eigentlich wollte ich euch allen Postkarten aus New York schreiben, habe auch angefangen, sie zu schreiben, aber ich komme einfach nicht dazu! Seid mir nicht böse, ich hab‘ an euch gedacht! ♥

First Day in Highschool!

August 29, 2011 § 2 Kommentare

Heute war mein erster Highschool Day und es war soooo anders als in Germany.

Meine Host Mum hat mich zur Schule gefahren und ich hab‘ mich vor der Schule mit Danielle, einem anderen Mädchen getroffen. Wir sind in die Schule gegangen und da waren so viele Schüler. Da standen wirklich tausende Schüler auf dem Canpus, das waren echt Massen. Danielle ist dann mit mir zu meinem ersten Klassenraum  gegangen. ich habe mich irgendwo hingesetzt. Die Klassenräume sehen so aus wie in den Filmen: Es gibt nur die Stühle, die an den Einzeltischen fest gemacht sind, jeder Lehrer hat seinen Raum. Locker gibt’s bei mir an der Schule nicht. Und alle Cheerleader tragen ihre Cheerleadersachen in der Schule. Irgendwann fing dann die Stunde an und die Klimaanlage ging nicht und es war heißer drinnen als draußen. Auf jeden Fall ist die Lehrerin total lieb und die Schüler, naja.

Meine zweite Period war Dance. Alle Sportkurse haben sich in der Gym getroffen und die Lehrer sind nur die Listen durchgegangen und wir saßen die ganze Stunde nur da.  Nach Dance hatte ich Algebra 2 und wir haben Arbeitsblätter bekommen und sollten die anfangen und die meisten Aufgaben, die dadrauf waren, haben wir in Deutschland letztes und vorletztes Jahr gehabt. Trotzdem ist das gar nicht mal so einfach, weil die Aufgabenstellungen manchmal ziemlich kompliziert sind, auf Englisch halt.

Nach Algebra hatte ich Concert Choir bei Mister Steffen. Der ist total lieb und er war auch schon in Deutschland in allen möglichen Städten. Wie fast jeder, den ich hier anspreche. Entweder kommt jemand aus der Familie aus Deutschland, sie waren mal im German Club oder sie waren schonmal dort. Ich saß dann neben einem Mädchen und sie war total hyperaktiv, ich glaube, ich mag sie! 😀 Wir werden dieses Schuljahr 5 Auftritte mit dem Choir haben, ich freue mich so dadrauf !

Nach Choir hatte ich Lunch und ich habe mich wieder mit Danielle getroffen und sie hat mich gleich ihren Freunden vorgestellt und die sind alle total nett. In der 5ten hatte ich World Literatur. Das war echt wie in allen Filmen. Es gibt die „bösen“ Jungs, die nicht aufpassen und nur Blödsinn machen. 😀 Wir haben dann Texte bekommen, wie man einen Lebenslauf schreibt und ein paar Tipps dazu. In meinem Kurs waren bestimmt 6 Mexicaner/innen, die hauptsächlich nur Spanisch können und auch nur die Hälfte verstehen.

In US. History Honors war das alles viel viel schwerer. Wir haben die ganze Stunde in Stillarbeit gearbeitet und die Fragen auf den Blättern waren echt nicht leicht, weil ich nur die Hälfte verstanden habe.

Dann war endlich Schule aus um viertel vor 3. Ich war so vollkommen fertig, weil es so heiß und aufregend war. 🙂

Der Tag war sooo voll mit neuen Eindrücken, das ist echt verrückt! ich hoffe, ich finde noch mehr neue Leute und ich berichte euch dann. 🙂

Nina

Earthquake & Hurricane; what’s up in the world?

August 27, 2011 § 2 Kommentare

In Virginia gab es am letzten Dienstag ein Erdbeben, was sich über ein großes Gebiet der Ostküste erstreckte. Die Leute waren ziemlich verwirrt, da ein Erdbeben eigentlich nie an der Ostküste ist. Die Flughäfen wurden gesperrt, es wurden Sicherheitsmaßnahmen getroffen, um für weitere Erdbeben vorbereitet zu sein.

Dann kam die nächste Meldung: Ein Hurricane naht sich der gesamten Ostküste. Es wurde genau berechnet, wo er wann ist und New York und viele andere Staaten wurden schon teilweise evakuiert, um Schlimmeren vorzubeugen. Er zog bereits über die Dominikanische Republik und naht sich nun weiteren Staaten. Die Leute kaufen sich schon Notrationen und befestigen vor ihren Glasscheiben Holzbretter.

Mich haben ein paar darauf angesprochen, was denn jetzt ist und alles. Um euch aufzuklären: Ich bin an der Westküste und bekomme also nichts von dem ganzen Geschehen mit. Aber viele vom Treffen in New York sind in der Gegend und ich hoffe, ‚Irene‘ wird nicht so schlimm und dass alles glatt läuft!

Danke Amerika, dass du uns Austauschschüler so herzlich empfängst!

The Life of Riley!

August 23, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Ich bin jetzt schon ganze 4 Tage hier und es gefällt mir immer mehr! Der Flug war ziemlich kompliziert: Erst von Newark nach Boston, von Boston nach Denver und von Denver nach Ontario. Beinahe habe ich beide Flieger verpasst, aber mir haben immer Officer geholfen, also habe ich es doch noch hinbekommen. Meine Host Family hat mich vom Flughafen mit einem Riesenplakat, Ballons und Blumen empfangen und wir sind essen gefahren. Sie haben zwei meeeegasüße Hunde und ich fühl mich hier jetzt schon zuhause. Das mit dem Englischsprechen ist einfacher, als ich dachte. Ich verstehe fast jeden und fast alles, was aber auch daran liegen kann, dass die Leute  in Kalifornien (laut meiner Host Mom) nicht so einen extremen Slang haben. Das Sprechen kriege ich auch noch auf die Reihe. Das kommt schon alles mit der Zeit, denke ich mal.

Die nächsten Tage haben sie mir die Gegend gezeigt, wir waren essen und haben ein paar Freunde getroffen. Wir haben ein neues Handy gekauft + Vertrag, weil mein ‚wunderbares‘ Handy hier nicht funktioniert. Am nächsten Tag habe ich mir eine neue Gitarre gekauft und ich liebe sie. Da gab es ausnahmsweise mal keine Schwierigkeiten. 🙂

Dann stellte sich aber noch heraus, dass ich noch gar nicht Schüler an meiner neuen Schule bin und dass ich noch Millionen Sachen ausfüllen muss und geimpft werden muss und alles. Zum Glück gibt es an der Schule gaaaaanz viele liebe Leute, die uns geholfen haben und wir haben’s geschafft! ich bin offiziell Schülerin an der Poly High School, Riverside! Die Fächer, die ich wählen musste, waren auch komplett anders als in Good-Old Germany. Ich musste 4 Academic Classes wählen und 2 andere. Das sieht dann wie folgt aus:

Auf jeden Fall bin ich super froh, dass alles glatt gelaufen ist, sonst hätte ich wahrscheinlich wieder heim fliegen müssen und das wär echt richtig dumm. Ich hoffe euch in Germany geht es gut und ihr genießt, dass es mal warm ist. Aber war ja klar: Kaum bin ich weg, wird es in Deutschland warm! Hier sind aber auch fast jeden Tag zwischen 33 und 38 Grad, also beklag‘ ich mich lieber nicht.

Ich wünschte, ihr wärd alle hier und könntet mit mir die Zeit verbringen.

Love you,

Nina

P.S.: Das Bild von meinem ersten Post sieht in echt wirklich so toll aus!

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